im Renitenztheater gewesen

Gestern Abend war ich wieder mal im Renitenztheater, ich hatte Karten für Matthias Richling. Die hatte ich vor ein paar Wochen schon telefonisch bestellt, das ist im Renitenztheater eine einfache Sache. Ich habe dort eine Kundennummer und meine Bankverbindung ist hinterlegt. Ich muss dort nur anrufen und sagen was ich will, der Kaufpreis wird mir vom Konto abgebucht und die Karten werden an der Abendkasse hinterlegt. Die kann ich einfach dann vor der Vorstellung abholen, der Rolli Platz ist kostenlos, die Begleitpersonen bezahlen den regulären Preis. Wenn man im Rolli sitzen bleibt, gibt es nur einen Platz, mit Umsitzen kann man jeden Sitzplatz in Reihe 6 wählen. Eine super einfache Sache alles, vor der Vorstellung kann man im 50 Meter Umkreis essen gehen. Entweder türkisch, Hamburger, mexikanisch oder italienisch im Theater selbst. Das hatten wir gestern auch gemacht, allerdings hatte ich nur einen gemischten Salat bestellt. Grund dafür waren die Preise beim Italiener. Ich wollte eigentlich was Leichtes mit Fisch essen, aber für 37 Euro dürfen die ihren Fisch mit Gemüse selbst essen. Dann doch lieber einen gemischten Salat für 9,80 Euro… sowas hatte ich in dieser Größe auch schon mal woanders als Beilagensalat bekommen.

Die Vorstellung im Theater war super, Matthias Richling war wie erwartet gut gewesen, ich habe ihn schon öfters gesehen. Man muss eben politisches Kabarett mögen, aber das ist genau mein Ding. Über 90 Minuten ohne Pause, da gehört schon was dazu. Schräg hinter mir ist eine Frau gesessen, die jeden Satz von Matthias Richling kommentieren musste, sowas regt sich auf. Dass es erwachsene Menschen gibt, die einfach nicht ihre Klappe halten können und ihren Senf jedem aufzwingen müssen. Nach der Vorstellung sind wir gleich gegangen, geparkt hatten wir um die Ecke. Das Renitenztheater ist zwar mitten in der Stadt, aber in dieser Ecke gibt es genügend freie Parkplätze und auch 2 Rolli Parkplätze neben dem Theater.

Jetzt sitze ich zuhause im Wohnzimmer und warte auf den ASB, da kommt gleich jemand zum halbjährlichen Beratungsgespräch.

Martinsgans

Gestern Abend war ich Martinsgans essen, das mache ich mit Freunden jedes Jahr im November. Früher sind wir dafür immer nach Sindelfingen in ein tschechisches Lokal gefahren, da komme ich aber jetzt mit dem Rolli nicht mehr hinein. Dann sind wir eine Zeit lang nach Denkendorf ins “Flair” zum Gans essen ausgewichen, allerdings baut das Lokal immer mehr ab und schafft sich langsam aber sicher selbst ab. Schließlich haben wir gesehen, dass die Kickers in Degerloch auch Martinsgans im November anbieten, seit dem gehen wir natürlich dort hin. So auch gestern Abend, diesmal aber mit dem Auto. Irgendwie hatte niemand so richtig Lust, öffentlich dort hinzufahren, mit dem Auto stehen wir in 10 Minuten dort vor der Türe. Das macht die ganze Sache einfach, keine E-Räder mitnehmen, keine Jacke anziehen, einfach ein und aussteigen. Wir hatten natürlich reserviert, sonst hätten wir keinen Platz bekommen. Ich nehme inzwischen eine große Serviette aus Stoff von zuhause mit, das ist bei Essen mit Soße im Rollstuhl einfach besser. Ich kriege es jedes Mal hin, mich mit dem Essen in einer Wirtschaft zu versauen, deshalb diese Maßnahme. Damit hätte ich schon viel fruher anfangen sollen. Jedenfalls gab es dann 3 mal Martinsgans für uns, mit Rotkraut, Semmel und Kartoffel Klosklos und einem Maronenpüree im halben Bratapfel. Über den Preis darf man nicht nachdenken, aber unter dem Strich verstehe ich es. Die Gans kommt nicht aus Polen, sondern von einem lokalen Züchter. Dann bezahle ich auch die 33,50 Euro für das Essen. Die Gans in essfertige Stücke zu schneiden kriege ich mit meinen Fingern nicht hin, die musste mir ein Freund dann machen. Sonst wäre Gans essen nicht möglich für mich. Danach gab es noch ein Glas Wein vom Fass, dann ging es wieder nach Hause.

Gestern Vormittag hat mir mein Freund noch die Kratzer und Macken an meinen Türrahmen ausgebessert, die ich im Laufe der Zeit mit dem Rolli fabriziert habe. Jetzt sieht das wieder super aus, ich habe endlich die gleiche Farbe für Ausbesserungen mit einem RAL Farbfächer herausgefunden und besorgt. Jetzt sieht man kleine ausgebesserte Macken nicht mehr wirklich

Heute Abend gibt es Sauerbraten mit Nudeln und Rotkraut. Davon habe ich noch ein paar Portionen eingefroren, also Platz schaffen im Gefrierschrank. Ich freue mich schon auf kommende Woche, ich habe nämlich Karten für Matthias Richling im Renitenztheater gekauft.

neue Reifen & Küchenabend

Vorgestern habe ich mir von meiner Hausärztin ein Rezept für neue Reifen für meinen Rollstuhl geholt. In Belgien waren noch andere Teilnehmer mit Solo Rädern an ihrem Rollstuhl dabei, die hatten alle andere Reifen daran montiert. Weichere Reifen mit einem leichten Profil, das brauche ich auch ganz dringend. Ich wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt. Ich dachte, alle Reifen an den AAT Rädern wären gleich, dem ist offensichtlich nicht so. Hätte ich das gewusst, dann hätte ich mir schon viel früher andere Reifen montieren lassen. Aber lieber spät als nie. Die Reifen an meinen Rädern sind sehr dünn, ein Profil ist so gut wie nicht vorhanden. Ich glaube allmählich, dass die Bereifung nur für den Innenraum gedacht ist, und ich fahre mit den steinharten Reifen seit Jahren auf der Straße herum. Ich hoffe mal, dass das Sanitätshaus die anderen Reifen so schnell wie möglich bestellt.

Gestern war ich abends italienisch essen, bei meinem Lieblingsitaliener am Sportplatz in Sillenbuch. Wir hatten wieder eines unserer “Klassentreffen”, diesmal im La Grazia beim Italiener. Die letzten Male waren wir immer bei den Kickers in Degerloch zum Zwiebelrostbraten essen, diesmal war wieder Italiener angesagt. Wir sind bei diesem Wetter mit dem Auto gefahren, jetzt merkt man wirklich, dass es Herbst ist. Ich hatte für 13 Personen reserviert, allerdings kamen nicht alle. Wir hatten 10 Plätze besetzt, das war dann alles. Das Lokal hat zwar keine Laufkundschaft, trotzdem war es bis auf zwei Tische ausgebucht. Ich konnte mich vom Essen mal wieder nicht entscheiden, und habe dann letztendlich einen Flipper Salat gegessen, also Thunfisch. Der war wieder so riesig gewesen, dass ich ein gutes Drittel mit nach Hause genommen habe. Das gibt es jetzt zu Mittag. Ich frage mich wirklich, wer so einen Monster Salat aufessen kann. Die Salate sind dort wirklich unanständig groß.

Heute Abend ist nach langer Zeit mal wieder ausgiebig Kochen angesagt. Eingekauft ist schon alles, es wird Königsberger Klopse geben. Damit sich die Sache auch lohnt, machen wir gleich einen großen Topf. Essen für 3 Gäste und den Gefrierschrank. Klopse haben wir schon lange nicht mehr gemacht, das wird lustig heute Abend. Wenn alles gut läuft, wird das Essen so aussehen, das Bild ist aus meiner eigenen Rezeptesammlung. Das Ganze läuft unter “Erholung von Belgien”. Mal nichts Frittiertes

Belgien Urlaub

Gestern Abend bin ich wieder in Stuttgart angekommen, ich war eine Woche in Belgien gewesen. Die letzten 7 Tage war ich mit meiner amsel Selbsthilfegruppe und einem Freund in Belgien gewesen. Wir, also meine ganze amsel Gruppe, haben vor ein paar Jahren entschieden, dass wir keinen jährlichen Kurz-Urlaub mehr machen. Lieber bezahlen wir selber einen richtigen Eigenanteil und gehen nur alle zwei Jahre auf einen Ausflug, dafür dann aber richtig. Also sind wir vorletzten Sonntag mit einem großen Reisebus nach Belgien an die Nordsee gefahren. Wir haben vor Jahren ein Busunternehmen gefunden, das einen Liftbus für Rollstühle hat, damit waren wir auch schon in Italien gewesen. Die Technik ist wirklich gigantisch, was es nicht alles gibt… Mach etwa 10 Stunden Reise und viel Verkehr bei Brüssel, sind wir endlich in unserem Hotel angekommen. Das 4 Sterne Hotel war komplett für Rollstuhlgäste ausgelegt, elektrische Betten und Türen, ein Lift mit Schiene vom Bad ans Bett, sogar die Theke an der Bar hatte die richtige Höhe für einen Rollstuhl, was es nicht alles gibt. Unser Bus war die ganze Zeit bei uns und wir konnten ihn immer nutzen. Also haben wir von unserer Unterkunft aus Ausflüge nach Gent, zweimal nach Brüssel und an die Nordsee gemacht. Das Wetter war vormittags nie so der Brüller gewesen, aber gegen Nachmittag wurde es immer gut, manchmal sogar richtig sonnig und warm. Insgesamt eine schöne und gut geplante Abwechslung. Schlussendlich habe ich für mich festgestellt, dass das Essen In Belgien gruselig ist. Es geht dort nur frittiert, fettig, nicht richtig gewürzt und sehr süß. Die essen dort sogar Pommes mit Mayonnaise zu Gulasch und zu Blätterteig Pasteten mit Hähnchen gefüllt. Mehr braucht man dazu nicht sagen. Jetzt geht es hier wieder normal weiter, am Donnerstag kommt meine Haushaltshilfe und Freitag habe ich wieder Physiotherapie. Dann läuft es normal weiter. Ach ja, gestern Abend haben wir uns zum Abendessen etwas beim Chinese bestellt, darauf hatte ich einfach mal wieder Lust. Endlich mal was mit Reis, ohne Fett und nicht frittiert.

Abendessen im Sultan Saray

Gestern war ich das erste Mal nach Corona wieder türkisch essen in der Innenstadt. Da war ich schon so lange nicht mehr gewesen, es wurde jetzt wirklich mal wieder Zeit. Ich habe beim Vorbeifahren immer wieder gesehen, dass dort massiv umgebaut wurde, war aber bisher nicht mehr im Lokal selbst gewesen. Ich hatte auf 18 Uhr reserviert, dort hatten wir uns noch mit einer Freundin getroffen und waren dann dort zu dritt. Wir sind mit der Stadtbahn zum Schlossplatz gefahren und den Rest voll gelaufen. Auf dem Schlossplatz wird gerade das Riesenrad aufgebaut, das möchte ich dieses Jahr auch mal fahren, wenn ich mit dem Rolli reinkomme. Das Wetter war echt unglaublich, beim Türken waren sogar Tische im Freien besetzt. Um 18 Uhr war das ganze Lokal kaum besucht, freie Sitzplatzwahl im neu angebauten Glaspavillon. Das ist mal mal eine abgefahrene Konstruktion, im Sommer kann man die Seitenwände aufschieben und sitzt dann rundum im Freien. Das Dach bleibt, falls es mal regnet. Sowas habe ich auch noch nicht in dieser Größe gesehen. Bestimmt 50 Sitzplätze im voll verglasten Anbau, das ist abgefahren. Um halb acht war der Laden dann komplett voll, also gilt im Sultan Saray immer noch, ohne Reservierung kein Platz.

Ich war auf Preise und Qualität gespannt, irgendwie müssen die Kosten ja wieder reinkommen. Das hatte ich mal überhaupt nicht gedacht, alles unverändert. Die Essen waren keinen Cent teurer wie vor Corona, auch die Qualität unverändert gut. Das lohnt sich wirklich dort. Zu meinem kühlen Efes hatte ich Hähnchenstücke auf geröstetem Brot mit scharfen Peperoni, Tomatensoße und Joghurt. Das ist zwar ein einfacher Klassiker, aber da stehe ich total drauf. Kann man überhaupt nicht mit einem Iskender Kebab vom Imbiss vergleichen, das ist was Anderes dort und jeden Cent wert. Ich hatte mir zuhause gleich eine Tupper in den Rolli gesteckt, damit ich meine restliche Portion mitnehmen kann. Das habe ich mir inzwischen so angewöhnt, wenn mir das Essen zu viel ist, dann nehme ich den Rest mit. Heute Mittag gab es also nochmal eine kleine Portion türkisches Essen. Die riesige Paprika oder Peperoni war schon gemein, das Ding war mal richtig scharf.

Heute packe ich ein paar Sachen für den kommenden amsel Ausflug ein, da berichte ich dann drüber wenn es soweit ist.

Ach ja, ich hatte letztes Wochenende einen Butternut Kürbis geschenkt bekommen, den haben wir am Freitag zu einer Suppe verarbeitet. Ich habe jetzt für mich die Entscheidung getroffen, dass ein Kürbis zu dem Gemüse zählt, das die Welt nicht braucht. Selbst eine Salatgurke hat noch mehr Geschmack wie ein Kürbis. Der schmeckt nach dem, mit was er gewürzt ist, einen Eigengeschmack hat er nicht. Das ist mir die Zeit für die Zubereitung nicht mehr wert.

Hunde-Erfahrung gemacht

Heute früh habe es zum zweiten Mal hinbekommen, mit meinem Transferboard selbständig aus dem Bett in den Rolli zu kommen. Irgendwie habe ich jetzt engen Trick herausgefunden, das Board unter mich zu schieben und mich selbst umzusetzen. Sehr bedacht und jede Bewegung vorsichtig und langsam ausgeführt, dann klappt das tatsächlich. Dan Wechsel vom Rolli ins Bett muss ich auch mal vorsichtig probieren, das könnte aber vielleicht etwas umständlicher sein oder sogar gar nicht gehen. Das muss ich mal vorsichtig unter Aufsicht probieren, das Problem bei der Aktion dürfte es sein, das Board unter mich zubringen. Egal, muss ich trotzdem mal versuchen. Es geht eigentlich vielmehr darum, es mal in einem Notfall selbst zu schaffen. Meine Jogginghose kann ich mir im Bett selbst eh nicht selbständig an oder ausziehen, egal trotzdem mal versuchen.

Der gestrige Abend war auch mal eine interessante Erfahrung, jedenfalls in Sachen Hund. Unter meinen Gästen zum Abendessen war auch meine Nachbarin dabei, sie hat einen kleinen Hund, einen braunen Spitz mit langem Fell. Dass ihr Hund mitkommt war klar, ohne ihn geht sie nicht fort. Ich bin mit Hunden nicht kompatibel, das waren noch nie meine Tiere und werden es auch nie sein. Ich war wirklich überrascht, wie gut ich mit dem Spitz zurechtzukommen bin. Letztendlich ist er auf meinem Schoß gesessen und ich habe ihn eine Stunde lang gestreichelt. Sowas hätte ich mir auch nie träumen lassen, es dürfte aber wohl eine Ausnahme gewesen sein.

Heute geht es guter Wind draußen und es regnet immer wieder mal kurzzeitig, scheint jetzt vielleicht doch in Richtung Heimat zu gehen. Später packen wir den übrigen Sauerbraten von gestern Abend in Portionen ab, und füttern damit den Gefrierschrank. Da ist ordentlich was übrig geblieben, so war es ja aber auch gedacht?

Morgen geht es zum Arzt zum SPK Wechsel, anschließend Mittagessen bei den Kickers. So zumindest der Plan bis jetzt…

 

chaotisches Wochenende

Am Dienstag war ich mal wieder im Kino gewesen, die 2 Wochen Zurückhaltung sind jetzt vorbei. Mir geht es sehr gut, ich habe alles wieder problemlos vertragen. Ich war in Equilizer 3 im Traumpalast Leonberg, der Film hatte sich gelohnt. Also kein Flopp wie beim letzten Kinobesuch, du das Bier an der Bar gegen den Film gewonnen hätte. Auf dem Navi habe ich jetzt gesehen, dass das Kino in Leonberg gerade mal 19 km von der Stuttgarter Innenstadt weg ist, da kann ein Kino der Stadt umständlicher zu erreichen sein. Der Ausflug ins Kino hatte sich also wieder gelohnt. Vor dem Film hatte ich im Joe Penas dort wieder einen Salat mit gebratenem Champignon gegessen, das ist ein nicht zu üppiges Abendessen, also genau richtig. Ansonsten war die restliche Woche eher ruhig gewesen, besser gesagt war gar nichts los.

In der Planung für dieses Wochenende steckt echt der Wurm den. Eigentlich nichts Schlimmes aber… Letzten Sonntag der Küche hieß es bei uns bei der Feuerwehr, dass in der Gefriere ein großer Braten läge, der weg sollte. Wer ihn verwenden könnte, dürfte ihm zunehmen. Das habe ich dann dann auch gemacht, hatte dabei nämlich gleich daran gedacht, einen schönen großen Burgunderbratendaraus zu machen. Also den Braten daheim in den Kühlschrank zum Auftauen gelegt und gleich die Nachbarn auf heute zum Essen eingeladen. Vorgestern war der Braten dann aufgetaut und wir hatten die undurchsichtige Verpackung geöffnet. Darin war kein Braten, sondern über 2 kg Hackfleisch, blöde Sache. Für den Braten waren schon ein paar Bund Suppengrün und frischer Thymian  eingekauft. Gäste waren ja schon eingeladen und die Einladung wieder absagen macht man nicht. Also ist ein Freund gestern noch ins Kaufland gefahren um nach einem Braten zu schauen. Dort gab es auch keinen normalen Braten, allerdings war gerade eingelegter Sauerbraten im Angebot. Davon 4 Stück eingeladen und jetzt gibt es heute Abend schwäbischen Sauerbraten. Unsere Abendbeschäftigung am Freitag bestand also darin, 4 Sauerbraten zu machen. Immerhin passt jetzt das Wetter zu dem Essen. Gestern hatte ich noch 25 Grad im Wohnzimmer, das ist einen Oktober auch mal was Neues.

Um ziemlich genau 20 Uhr waren die Braten fertig, da war dann zum Film schauen auch keine Lust mehr da. So kriegt man den Freitag Abend auch rum. Später wird noch das Rotkraut dazu gemacht, um 18.30 Uhr kommen dann die Gäste. Immerhin haben wir aus der Situation noch das Beste herausgeholt.

auf der Kirbe gewesen

Gestern war ich mal wieder unterwegs gewesen, endlich. Von der Wartezeit nach meiner Infusion war es zwar noch nicht ganz soweit, aber der Ausflug war definitiv vertretbar. Wir hatten hier Kirbe im Stadtteil, und die findet immer im Freien statt. Super warmes Wetter, kein Wind und Regen, also genau das Richtige für mich. Auf Mittag sind wir hier aufgebrochen, natürlich zu Fuß bzw. mit dem Rolli. Die Veranstaltung findet nämlich zwischen Feuerwehrhaus und dem Gemeindezentrum gegenüber statt, also um die Ecke. Die Feuerwehr war natürlich auch mit eingebunden, zusammen mit dem Obst und Gartenbau Verein. So ist das hier jedes Jahr, also eine nicht so riesige Veranstaltung, aber mit viel verschiedenem Essen. Was es eben so in dieser Jahreszeit gibt, und das ist ja das Schöne an der Kirbe. Zum Mittagessen bin ich dort angekommen, dann gab es erstmal einen Sekt und was zu Essen. Die Preise sind da immer ziemlich moderat, so sind aus ursprünglich angedachten 3 Stunden letztendlich 7 geworden. Alles im Freien und ohne Gedränge. Die Feuerwehr hatte mehrere Schauübungen für die Besucher, so bin ich also ständig am Pendeln zwischen Feuerwehrhaus und den Sitzgelegenheiten im Freien gewesen. So zugelangt mit Essen und Getränke hatte ich schon lange nicht mehr, keine Ahnung wieviel Sekt ich getrunken hatte. Das Wetter war so gut gewesen, dass ich die Strickjacke ziemlich schnell eingepackt hatte.

Diese Woche wird ganz stressfrei und entspannt. Heute war meine Haushaltshilfe da und hat hier klar Schiff gemacht, letzte Woche war sie nämlich krank. Die Arme hatte am Montag völlig unerwartet die Brückentagskrankheit bekommen. Später gehe ich duschen, morgen Abend ist Kino geplant. Dann läuft alles wieder ganz normal…

 

heute wird gegrillt

Der Wetterbericht ärgert mich gerade richtig, die Vorhersage ist wie Kaffeesatz lesen. Ich frage mich, wie man mit seiner Prognose so dermaßen daneben liegen kann. Gestern waren es noch 11 Sonnenstunden für heute, vorhin waren wir bei 6 Sonnenstunden, jetzt ist davon gar nichts mehr zu sehen. Schon klar, dass man eine Vorhersage nicht auf das Grad genau machen kann, aber es stimmt ja noch nicht mal eine ungefähre Tendenz. Die können noch nicht mal sagen, ob in 12 Stunden die Sonne scheint. Liegt vermutlich auch an dem Ukraine Krieg, der ist ja der Grund für alles, was gerade schief läuft.

Nun ja, so ist es eben. Heute wird gegrillt das steht jedenfalls fest. Es soll ja nicht regnen, das scheint wohl zu stimmen und das ist eine wichtige Sache. Mit der Temperatur werden wir uns irgendwie arrangieren, es ist ja vom Sekt bis zum Glühwein alles da. Das Grillen wird deshalb stattfinden, weil dafür bereits eingekauft ist. Im Kühlschrank legen Merguez, Tomaten für Bruschetta, Paprika und Champignons für Grillgemüse und ein Grillkäse ist auch noch da. Eine Freundin ist auch eingeladen, also steigt heute das Grillen im Oktober. Vermutlich läutet die Aktion heute das Ende der Grillsaison ein. Für Notfälle im Winter ist ja noch ein kleiner Elektrogrill da, falls man im Dezember mal eine Wurst auf der Terrasse essen muss. Wäre ja nicht das erste Mal, eine Wurst zum Glühwein.

Ich muss mich ja gerade noch zuhause beschäftigen, Fortgehen ist aktuell noch nicht drin. Am Donnerstag hatte dann doch die Vernunft gesiegt und ich bin nicht zum amsel Treffen gegangen, das wäre wirklich zu unvernünftig gewesen. Also bin ich da auch zuhause geblieben.

Für gestern war eigentlich auch Grillen angedacht, das haben wir dann aber kurzerhand wieder verworfen. Es wäre wohl doch zu spät geworden, ab 19 Uhr spielt die Temperatur eben nicht mehr mit, deshalb fangen wir heute auch schon um 17.30 Uhr an. Wir haben uns dann gestern für Hähnchenschnitzel Bérnaise entschieden, dafür war nämlich alles im Gefrierschrank. Praktisch auch, dass ja das Grillgemüse für heute schon eingekauft war, davon habe ich dann 200 g Champignon zweckentfremdet und für die Soße genommen. Jetzt riecht die ganze Wohnung nach der Schnitzel Aktion von gestern… Ich mache jetzt mal alles auf hier und rolle in der Küche zum Espresso. Terrasse und Fenster öffnen geht ja zum Glück im Rolli.

es wird langweilig…

So sollte das Wetter bleiben, besser geht es wohl kaum noch. Ich liebe zwar den Herbst, aber im Oktober bei 26° C auf der Terrasse sitzen und Abendessen hat auch was. Die Zeit der Kürbissuppe kommt bestimmt bald, aber momentan muss man die Zeit im Freien einfach noch nutzen. Derzeit vertreibe ich mir die Zeit ja noch zu Hause, großartig fortgehen liegt zeitlich noch nicht so ganz drin. Die Langeweile geht allmählich los, zum Glück verbannt einem das Wetter nicht zwei Wochen lang in die Wohnung. Ich pendle hier schon ständig zwischen Espresso in der Küche und Radio im Wohnzimmer. Fernsehen ist mir tagsüber etwas zu gruselig… da habe ich Angst, dass mein Fernseher kaputt geht bei den Programmen.

Gestern war ja das Herbstfest bei der Feuerwehr, diesmal aber leider ohne mich. Das Ocrevus ist einfach noch zu frisch, da will ich noch etwas aufpassen. Gestern gab es ein Vesper auf der Terrasse, ich will ja nicht jeden Tag kochen und brauche ein Warmes essen, dafür gibt es das Wochenende. Ich esse eh nur einmal täglich, manchmal gibt es aber eine Ausnahme. Morgen fahre ich nach Wiernsheim, ein Makler kommt auf Mittag zwecks Haus verkaufen. Ich habe damit zwar keine Eile, aber irgendwann muss man mal anfangen. Mal schauen, wie der Termin läuft. Am Donnerstag muss ich zum Treffen meiner amsel Gruppe, es geht um den Urlaub nach Belgien in diesem Herbst. Da muss noch einiges besprochen werden, also werde ich da mal hingehen und etwas vorsichtig sein mit Kontakten. Kommendes Wochenende dann nochmal zuhause was machen, dann sind 2 Wochen vorbei und ich gehe am Wochenende wieder fort. Die Halbwertszeit von Ocrevus liegt bei 26 Tagen, also ist für mich nach 13 Tagen Vorsicht alles langsam wieder im Rahmen.

Die restliche Zeit werde ich ja auch noch irgendwie rum kriegen…