Zwischenstand Vitamine etc.

14.10.2018
Ab jetzt bekomme ich Ocrelizumab, dann ist also auch das Thema Cortison durch. Bei der letzten Untersuchung in der neurologischen Tagesklinik hat mich die Ärztin auf das Thema Vitamin D angesprochen. Ich habe den Hinweis bekommen, dass ich die Vitamin D  Menge von täglich 10.000 IE auf 5.000 IE reduzieren soll. Künftig wird nun auch neun Vitamin D Spiegel überwacht. Propionsäure und Vitamin K Komplex soll ich beibehalten. Dann habe ich jetzt mal so eine Art offizielle Empfehlung bekommen

30.10.2017
Letzte Woche habe ich mich mit meinem Neurologen über das Thema Vitamine, Propionsäure etc. unterhalten. Vor jeder neuen Cortison Runde werden die Blutwerte kontrolliert, hierbei kamen wir auf das Thema Vitamin D etc. zu sprechen. Es ist kein “Selbstexperiment” was ich mit der Einnahme von Vitaminen und Propionsäure mache, diese Aktion ist richtig und schadet nicht. Wichtig ist die Dosierung.

Die Propionsäure steht außen vor, sie schadet nicht und kann bedenkenlos eingenommen werden. Ich nehme täglich 1.500 mg Propicum, also 3 Tabletten. Zusätzlich 10.000 IE Vitamin D3 und Vitamin K1+K1. Die tägliche Einheit von 10.000 IE darf nicht überschritten werden, darauf muss ich achten. Ich tendiere sogar dazu, die Menge auf 5.000 IE zu reduzieren, bzw. die Tabletten nur alle 2 Tage einzunehmen. Die Kombination ist wichtig, auch schadet es nicht, dass ich täglich Magnesium und Kalium einnehmen. Das mal nur so als Zwischenstand…


September 2017
Die erste Dose meiner Propicum Kapseln ist leer und ich kann einen Zwischenbericht abgeben. Es hat sich etwas verändert. Im Urlaub habe ich täglich zum Frühstück 1.000 mg Propionsäure eingenommen, also 2 Kapseln jeden Morgen. Fampyra hatte ich dabei, aber habe darauf erst einmal verzichtet um zu sehen, wie es sich ohne verhält. Ich habe meine Fampyra Tabletten nicht vermisst und hatte nie das Bedürfnis, eine Tablette zum „pushen“ einnehmen zu müssen. Die Propionsäure hat das vermutlich ersetzt.

Ich kann natürlich nur über meine persönlichen Erfahrungen mit der Propionsäure berichten. Für mich haben sich ein paar Kleinigkeiten positiv verändert. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, ist aber so. Meine Verdauung tut jetzt besser und ich habe keine längeren „Durchhänger“ mehr tagsüber. Bin also insgesamt fitter. Bisher habe ich morgens so 30 – 45 Minuten gebraucht, um halbwegs vorwärts zu kommen. Das geht jetzt wesentlich schneller. Fampyra nehme ich gar nicht mehr jetzt, ich vermisse es auch nicht. Ich werde also die Propicum Kapseln auch weiterhin nehmen. Vielleicht ändern sich im Laufe der Zeit noch andere Dinge… Das Vitamin D3 in Verbindung mit Vitamin K nehme ich auch weiterhin. Es schadet ja nicht.

Vitamine, Propionsäure etc.

Und hier mal wieder etwas über das Thema MS. Ich warte noch immer auf „Ocrevus“, also auf das neue Wundermittel der Firma Roche (Schweiz) gegen die progrediente Verlaufsform der MS. Bisher hat sich außer der Zulassung in den USA noch nicht viel getan auf dem europäischen Markt, aber das Medikament wird kommen.

Seit Juni 2016 ist die Propionsäure im Gespräch, sie soll wohl entzündungshemmend wirken und Einfluss auf das beschädigte Immunsystem haben, dass durch den Darm beeinflusst wird. Überall ist über dieses Thema zu lesen, sogar im Fernsehen hat es schon diverse Berichte über diese neuen Erkenntnisse gegeben. Auf der Homepage der AMSEL ist ebenfalls viel über dieses Thema zu finden. Also was soll´s, dann versuchen wir das auch. Die Propionsäure ist ein Nahrungsergänzungsmittel und ist frei verkäuflich. Umbringen kann man sich damit wohl nicht und nach Anleitung eingenommen, schadet es sicherlich nicht.

Je länger man MS hat, umso experimentierfreudiger wird man. Auch versucht man dann gerne mal simple Alternativen. Ich bin zwar der Meinung, dass man sich nicht an Alternativen klammern sollte, auch sollte man keinen Erfolg voraussetzen, aber ein Versuch schadet nicht. Solange mir die Sache logisch erscheint, warum nicht. Eine gewisse Skepsis sollte aber schon mit im Spiel sein und man sollte wissen, was man macht.

Seit 3 Monaten nehme ich in Vitamin D3 in hochdosierter Form. Mengen von 10.000 IE pro Tag sollen verträglich und nicht gesundheitsschädlich sein. Größere Mengen dagegen könnten toxisch wirken. Damit der Körper das Vitamin D3 überhaupt aufnehmen kann, ist eine Mischung mit den Vitaminen K1 und K1 (MK4 + MK7) sinnvoll. Diesen Vitamin K Komplex gibt es ebenfalls frei im Handel. Ist bei Sportlernahrung zu finden 😉 . Bisher merke ich noch keine Verbesserung in Sachen „Augen & sehen“, aber es kann ja noch kommen. Schlechter geht es mir jedenfalls dadurch nicht.

Die Sache mit der Propionsäure macht auf mich den logischsten Eindruck und deshalb habe ich mir gestern Propicum Kapseln gekauft. Es ist eine Packung mit 60 Kapseln, mal schauen für wie lange sie ausreichend sein soll. Da bin ich wirklich mal gespannt, ob sich da im Laufe der Zeit etwas tut oder verändert.

Meine persönlichen Gedanken zu diesem Thema: Ich bin der Meinung, dass die Pharmaindustrie gar nicht daran interessiert ist, ein wirksames Mittel gegen MS zu finden und auf den Markt zu bringen. Was wäre, wenn morgen ein Mittel auf den Markt kommt, dass Krebs oder MS heilt ? Medikamente gegen MS kosten ca. 18.000 Euro pro Jahr, kein Mensch würde sie mehr sein Leben lang kaufen müssen. Gäbe es keinen Krebs mehr, würden die Menschen länger leben, die Rentenversicherung müsste länger bezahlen. Wer kann daran Interesse haben ?? Es geht alles nur ums Geld, ohne Rücksicht auf Verluste.


Das Probicum (Propionsäure) ist inzwischen angekommen und ich habe angefangen, täglich 2 Kapseln einzunehmen. Wie überall zu lesen ist, sollte man täglich 1.000 mg einnehmen um eine Wirkung zu erzielen. Eine Kapsel hat 500 mg, also 2 Stück pro Tag. Die Apothekerin hat gesagt, das Probicum ist völlig unbedenklich und erst bei Mengen ab 200 Kapseln pro Tag könnte es zu Problemen führen…