Silvester ist vorbei, das neue Jahr läuft. Diesmal war der 31.12. eine ziemlich chaotische Sache, zumindest bis zum späten Nachmittag. Geplant war, dass meine Nachbarin und zwei Freunde zum Raclette kommen, gegen später noch ein Freund von der Feuerwehr.
So der Plan. Am 30. hat dann meine Nachbarin abgesagt, da sie krank im Bett lag. Am Vormittag ist mein SPK plötzlich nicht mehr gelaufen, alle Versuche mich auf dem Bett zu bewegen, hatten nicht funktioniert. Das Ding war verstopft. Am 31. Dezember hat kein Arzt mehr nachmittags auf, meine Urologie hätte das in 10 Minuten mit einem vorzeitigen SPK Wechsel beheben können. Also sind wir nachmittags nach Ruit in die Klinik gefahren. Die ist zum Glück bei mir gleich um die Ecke, keine 10 Minuten mit dem Auto. Dort war tatsächlich nichts los in der Notaufnahme. Nach 15 Minuten stand eine Urologin mit einem neuen SPK da, und hat mir das Ding gewechselt. Mit einem so unkomplizierten Ablauf hatte ich wirklich nicht gerechnet. Nach insgesamt einer Stunde war ich wieder mit einem neuen SPK zuhause, das hätte auch ganz anders laufen können. Jedenfalls kam der Freund von der Feuerwehr früher, und hatte meine Nachbarin beim Raclette ersetzt. Was für ein chaotischer Start in den Silvesterabend. Zum Glück hatte dann wenigstens der restliche Abend funktioniert.
Nach dem Raclette sind wir ins Wohnzimmer gewechselt, Fernseh schauen. Im Mitternacht auf die Terrasse und mit Nachbarn anstoßen, da zurück ins warme Wohnzimmer. In meiner Straße war zum Glück nicht viel los, keine Knallerei in unmittelbarer Nähe. Wir hatten selbst auch alle keine Knaller oder Feuerwerk, für was soll man das Geld in den Himmel schießen.
Im Nachhinein betrachtet, hatte ich da mehr wie Glück. Wären wir in die Innenstadt ins Klinikum gefahren, hätte der Ablauf dort wahrscheinlich mehrere Stunden gedauert. Zu voll, zu groß.

