Kirbe in Riedenberg

Am Sonntag war hier im Ort Kirbe gewesen. Da die Feuerwehr dabei auch mithilft und den Pommesstand betreibt, war ich auch anwesend. Ich hatte dort keine Aufgabe und war wie die meisten Feuerwehrkameraden eben anwesend. Also zum Mittagessen 😉

Um 11 Uhr war ich vor Ort und habe den Helfern lediglich die Funktionsweise der Kassen erklĂ€rt. Die kenne ich nĂ€mlich, da wir am Feuerwehrfest jedes Jahr die gleichen Kassen haben. Meine Aufgabe hat sich also auf 10 Minuten beschrĂ€nkt. Habe dann gleich bei Beginn der Kirbe die Pommes getestet und einen Sekt getrunken. Von meiner Amselgruppe ist niemand gekommen, obwohl die Kirbe fĂŒr Rollifahrer perfekt ist. Da auch das GebĂ€ude der Kirchengemeinde geenutzt wird, gibt es dort ein Rolli WC. Naja egal. Das Wetter war wie im Sommer, trotzdem war es nicht ĂŒberfĂŒllt. Ich bin hauptsĂ€chlich zwischen Sektbar, Pommesstand und Salattheke gependelt. Die wichtigsten StĂ€nde an diesem Tag, in meinen Augen jedenfalls. Nach einigen Sekt, Pommes und Salatteller, bin ich am frĂŒhen Abend nach Hause gegangen. Ein wirklich schöner Tag.

Heute war ich in der Tagesklinik im Klinikum Stuttgart gewesen. Neurologische Voruntersuchung, Blutbild usw
 am Dienstag startet meine dritte Ocrelizumab Runde. Es ist alles unverÀndert und der Infusion nÀchster Woche steht nichts im Weg. Stand heute jedenfalls, falls sich an meinem Blutbild nichts Àndert. Denke ich aber nicht, wÀre sonst das erste Mal.

Chinesisch Essen gewesen

Durch den Feiertag und den BrĂŒckentag war das Wochenende jetzt doch recht lang gewesen. Am 2. Oktober war bei der Feuerwehr unser jĂ€hrliches Herbstfest, die 22er Bar. Dieses Jahr war ich das erste Mal nicht dabei, mir war es an diesem Tag irgendwie alles zuviel. Dazu kam noch das furchtbare Wetter mit Wind und Regen, deshalb bin ich zuhause im Warmen geblieben. Mit dem Rolli hĂ€tte es an diesem Tag keinen Spaß gemacht, das Haus zu verlassen.

Freitag habe ich GemĂŒselasagne gemacht, fĂŒr solche Gerichte aus dem Ofen ist jetzt wieder Zeit. Im Sommer braucht man sowas nicht wirklich aus dem Backofen. Gestern war ich dann nach lĂ€ngerer Zeit mal wieder beim Chinese, Buffet essen. Der mongolische Grill ist einfach super bei dem Chinese, soviel Auswahl gibt es fast nirgends. Diesmal war die Wirtschaft sogar richtig gut besucht, ohne Reservierung hĂ€tten wir zu viert keinen Platz bekommen. Ich reserviere bei Chinesen ja immer nur in leichter Sprache, also auf MĂŒller oder Maier. Bevor ich am Telefon meinen Namen buchstabieren muss und der Aufschrieb dann letztendlich eh wieder nicht klappt, ist so der einfachste Weg. Wir sind schon öfters in einem Lokal gestanden und niemand wusste etwas von der Reservierung bzw. konnte die Notiz gar nicht lesen. Da wir eh nicht vorhatten uns im Lokal festzusaufen sind wir gleich mit dem Auto gefahren. Nach einer kleinen Vorspeise in Form von frittierten Jakobsmuscheln mit Glasnudelsalat habe ich vier Runden vom Grill gegessen. Kleine Portionen, um eben viel probieren zu können. Ich esse da eh nur Shrimps oder Fisch mit GemĂŒse, ohne Reis. Nichts, das zu schwer im Magen liegt. Diesmal ist die Zeit dort wirklich verflogen und wir sind erst im halb Zehn aufgebrochen. War mal wieder ein richtig schöner Abend.

Heute Abend gibt es Maultaschenauflauf mit Spinat in Tomatensoße. Der ist schnell gemacht und es bleibt etwas fĂŒr den Gefrierschrank ĂŒbrig.

wieder MRT gehabt

Am Freitag hatte ich meine jĂ€hrliche MRT beim Radiologie. Da ich als Medikament ja Ocrelizumab bekomme, ist eine Kernspintomographie im Jahr notwendig, bzw. vorgeschrieben. In meinen Augen eine sinnlose und ĂŒberflĂŒssige Sache, aber was will man machen
 sonst gibt es kein Ocrelizumab. Ich frage mich immer nur, wem die MRT etwas bringt. FĂŒr mich hat sie keinen Nutzen und meinem Neurologe sagt sie nur das, was er eh schon weiß. Dass ich MS habe.

Ich habe keine SchĂŒbe, sondern einen chronisch progredienten Verlauf. Also hat der Radiologie festgestellt, dass sich keine VerĂ€nderung der EntzĂŒndungsherde im Kopf und keine SchĂŒbe habe. Selbst wenn ich neue EntzĂŒndungsherde hĂ€tte, wĂŒrde es an meiner Therapie mit Ocrevus nichts Ă€ndern. Der Neurologe wĂŒsste es dann zwar, könnte aber nichts machen und es wĂŒrde trotzdem wie bisher weitergehen. Da stellt sich mir schon die Frage nach dem Sinn, da das Ergebnis der Untersuchung keine Konsequenzen nach sich zieht. Das einzige Ergebnis ist es, dass es die Krankenkasse Geld kostet.

Aber zurĂŒck zum Radiologe. Nach 2 verschiedenen Radiologen habe ich eine Praxis gefunden, die endlich fĂŒr mich zu 100% geeignet ist. Also eine Praxis, in der auch Leute eine MRT machen können, die nicht laufen können. Die Radiologie am Stuttgarter Hauptbahnhof ist rollstuhlgerecht. Es gibt dort genĂŒgend Personal, das einem auf eine Liege hilft, die direkt neben das MRT GerĂ€t gefahren wird. Na also, gibt es doch sowas. Liegt vielleicht an der GrĂ¶ĂŸe der Praxis, die haben da 3 MRT und 7 Ärzte. Jetzt habe ich jedenfalls eine aktuelle MRT fĂŒr die nĂ€chste Ocrelizumab Runde in 14 Tagen.

Abschlussgrillen

Gestern war ich nicht so fit unterwegs, habe mich mit meinem Rollator ziemlich durch die Wohnung geschleppt. Solche Tage gibt es auch, das ist eben so. Eigentlich wollte ich duschen, aber das habe ich vorsichtshalber bleiben lassen. Sonst lande ich womöglich wieder auf dem Boden, und das brauche ich im Bad wirklich nicht nochmal. Wir haben Lauchkuchen fĂŒr den Gefrierschrank gemacht, der ist nĂ€mlich ziemlich geplĂŒndert. Zwei Bleche, als Vorrat zum einfrieren und natĂŒrlich auch zum Abendessen. Es ist nĂ€mlich kein Notfall Essen mehr im Gefrierschrank, alles aufgebraucht. Da ich ja gestern ziemlich unfit war, habe ich mehr oder weniger die Arbeiten fĂŒr den Lauchkuchen dirigiert und nur gewĂŒrzt. Schade, nicht gerade das, was man sich unter Kochen vorstellt. Hatte mich ziemlich geĂ€rgert, war aber nicht zu Ă€ndern. Geschmeckt hat er jedenfalls, da kann eigentlich nichts dabei schief gehen.

Heute bin ich wieder fit und normal unterwegs, bis jetzt jedenfalls 😉

Mein Handwerker kommt spÀter, um sich mein Bad anzuschauen. Ich will meine Dusche rauswerfen und ebenerdig machen. Mein Bad ist zwar erst 5 Jahre alt, aber die Dusche habe ich damals nicht barrierefrei machen lassen. Tja, selber schuld. Ich hatte sie zwar schon sehr niedrig machen lassen, aber die 13 cm sind doch noch ein Problem.

Heute Abend wird nochmal gegrillt, das letzte Mal in diesem Jahr. Die Abende sind inzwischen zu frisch, um lange auf der Terrasse zu bleiben. Wir werden daher auch nicht zu spĂ€t anfangen. Heute kommt ein großes Rumpsteak auf den Grill, zusammen mit Grilltomaten und Champignons. Mal schauen, ob das mit dem Rumpsteak gut geht. Morgen wird der Grill geputzt und im Keller eingelagert. Ein Freund macht das, ich kann es ja schlecht machen. Dann gibt es auf der Terrasse nur noch GetrĂ€nke
 aber ein GlĂŒhwein auf der Terrasse ist auch immer schön.

Schwarzwald & Wochenende

Die letzten Tage war was los hier, angefangen mit dem Donnerstag. Da war ich seit einem guten Jahr mal wieder in der Wilhelma, Tiere anschauen und einen schönen Tag machen. HĂ€tte vom Wetter her auch besser nicht sein können. Diesmal sind mir mit der Stadtbahn gefahren, die hat jetzt eine neue Haltestelle direkt vor dem Wilhelma Eingang. Der Donnerstag war perfekt, da hatte ja die Schule wieder angefangen. Das heißt, die Wilhelma war nicht ĂŒberfĂŒllt. Wir haben einen entspannten Rundgang durch fast den ganzen Park gemacht, im Palmenhaus gab es eine interessante Chili Ausstellung zu sehen. Da waren ĂŒber 100 Sorten ausgestellt und ich habe nicht gewusst, wie klein die richtig scharfen Sorten sind. Die Tiere sind inzwischen ziemlich reduziert, keine EisbĂ€ren mehr, kaum Raubkatzen und der Tapir ist alleine gelangweilt in seinem Außengehege gelegen. Insgesamt ein klasse Tag, die Wilhelma ist wirklich immer einen Ausflug wert. Die Gastronomie dort ist inzwischen auch auf dem Boden angekommen und hat ein anstĂ€ndiges Angebot mit vernĂŒnftigen Preisen. Der Eintritt in die Wilhelma ist ĂŒbrigens kostenlos fĂŒr Rollstuhlfahrer und deren Begleitperson.

Am Freitag war ich wieder im Biergarten in Leinfelden, diesmal habe ich gleich mit dem gemischten Salat mit gerösteten Maultaschen angefangen. Zum GlĂŒck habe ich nicht wieder mit Pommes begonnen, denn den Salat habe ich nĂ€mlich von der Menge her auch nicht geschafft. Somit diesmal alles gut. AllmĂ€hlich braucht man abends im Freien jetzt eine Weste, um halb zehn sind wir dann gegangen. Samstag war Grillen auf meiner Terrasse angesagt, mit Rindersteaks und GrillgemĂŒse. Nochmal das schöne Wetter ausnutzen, solange es noch geht. Es könnte ja sein, dass es der letzte Grillabend in diesem Jahr war.

Gestern dann der Ausflug in den Schwarzwald, mit der damit verbundenen Horrorfahrt. Wir haben meine Nachbarn dort in ihrem Ferienhaus besucht. Kein Navi kennt die Adresse dort, nur google Maus findet sie. Die Anschrift ist so ab vom Schuss, dort gibt es auch kein Mobilfunk Netz. Mitten im Nichts. Kurz gesagt, sind wir ĂŒber 2 Stunden fĂŒr 124 km gefahren. In meinem Auto mein Rolli mit E-RĂ€dern und der Rollator falls ich dort auf der Toilette muss. Unglaublich, was in einen Fiat 500 reinpasst. Dort gab es dann Kaffee und Kuchen, und nach einem Spaziergang durch den Wald sind wir wieder nach Hause aufgebrochen. Diesmal mit einem kleinen Umweg, aber einem lĂ€ngeren StĂŒck auf der Autobahn. Das war das Problem. Unfall, Stau, gesperrte Straßen ohne Umleitung
 um viertel neun waren wir wieder daheim. Dann gab es zum Abendessen noch einen Döner von der Grillstation um die Ecke und gut war es. Eine wirklich anstrengende Fahrt.

Kurzurlaub in Regensburg

Die letzten Tage war ich in Regensburg gewesen, eine Woche ausspannen und mal was Anderes sehen. Die Stadt wollte ich schon lange mal anschauen, denn ich kenne Regensburg eigentlich nur von der Durchreise. FrĂŒher bin ich bei AusflĂŒgen mit dem Motorrad öfters mal durch Regensburg gekommen, die Stadt selbst habe ich aber noch nie gesehen. Jetzt war ich eine ganze Woche dort. Das Holiday Inn dort ist gerade mal 8 Wochen alt, vermutlich waren wir die ersten GĂ€ste, die ein Rolli Zimmer dort bezogen hatten. Die Holiday Inn Kette nehme ich immer gerne, da die Rolli Zimmer einen gewissen Standard haben und immer sehr anstĂ€ndig sind, so auch diesmal. Neu eben.

Wir hatten ein gutes Tagesprogramm, stressfrei und mit viel Zeit. Man kann in der Stadt sehr viel machen, es ist fast alles zugĂ€nglich. Naja fast alles, das Schloss Thurn und Taxis möchte keine Rolli GĂ€ste, ansonsten geht alles. Das einzige Manko in der Stadt ist das ĂŒble Kopfsteinpflaster, aber das geht bei einer so alten Stadt nicht anders. DafĂŒr gibt es Rolli ParkplĂ€tze an jeder Ecke, das ist wirklich vorbildlich. Wir waren viel mit dem Auto unterwegs, Walhalla, Befreiungshalle, Kloster Weltenburg usw. alles kein Problem mit dem Rollstuhl. Auch wenn man es nicht erwartet hĂ€tte, diese alten GebĂ€ude kann man wirklich besuchen. Die Befreiungshalle hat sogar einen angebauten Außenaufzug, damit man mit dem Rolli reinkommt. Mit dem EuroschlĂŒssel kommt man mit dem Auto manchmal bis fast vor die TĂŒre. Das ist mal eine klasse Sache. Etwas kippelig war der Zugang in eines der Ausflugsboote, aber es ging trotzdem. Von der Gastronomie im Bayrischen war ich richtig begeistert, da spinnen sie nicht so wie hier in Stuttgart. Insgesamt war die ganze Woche eine super Sache, vom Wetter hĂ€tte es besser auch nicht sein können. Weit weg war die ganze Sache auch nicht, sind ja von Stuttgart aus nur knapp 300 km. Jetzt geht es hier daheim weiter
 gestern Abend habe ich die Heizung in Betrieb genommen. Nun kommt die schönste Jahreszeit, der Herbst gefĂ€llt mir immer am Besten.

Nase voll von diesem Sommer

Gestern war der erste wirklich ertrĂ€gliche Abend in diesem “Sommer”, an dem ich mal mit meinen Nachbarn bei einem schönen Glas Wein auf meiner Terrasse gesessen bin. Bisher war sowas immer nur kurzzeitig möglich, da die Luft einfach durchweg zu heiß war. Es soll ja jetzt zum GlĂŒck so weitergehen, die schrecklichen Temperaturen sind angeblich vorbei. Zum Abendessen gab es Königinnenpastete mit selbstgemachter FĂŒllung, das war das höchste der GefĂŒhle, was man bei diesem Wetter in der KĂŒche machen will. Jeder Handgriff ist da zuviel bei den Temperaturen.

Damit ist jetzt Schluss, ich habe die Nase voll von diesen Temperaturen. Ich trage mich schon lĂ€nger mit dem Gedanken, in meine Wohnung eine Klimaanlage einbauen zu lassen. Dies wird jetzt umgesetzt, die Entscheidung ist gestern gefallen. Da meine Nachbarn dies ebenfalls vorhaben, haben wir uns zusammengetan und werden es gemeinsam in Angriff nehmen. Wenn eine Firma zwei HĂ€user nebeneinander mit Klimaanlagen ausrĂŒsten darf, wird wohl ein entsprechender Rabatt drin liegen. Auf sowas wie bisher habe ich keine Lust mehr.

Heute Abend gibt es die restlichen Pasteten von gestern zum Abendessen. Es ist noch FĂŒllung fĂŒr 5 Pasteten da, die wird dann eben heute nicht eingefroren.

Stadt Palais Stuttgart

Gestern war ich zum ersten Mal im Museum der Stadt Stuttgart, dem Stadt Palais am Olgaeck. Vor einiger Zeit war ich schon mal dort und war total begeistert, wie viel Zeit man in nur einer Etage des Museums verbringen kann. Die Zeit hatte nicht gereicht, um sich alles richtig anzuschauen. Gestern dann der erneute Besuch.

Bis 12 Uhr stand noch gar nicht fest, ob wir den Weg ĂŒberhaupt in die Stadt schaffen. Vormittags war ich duschen, wie immer unter Aufsicht. Die war diesmal auch notwendig, da ich beim Versuch in der Dusche aufzustehen, auf dem Boden gelandet bin. Was fĂŒr ein Drama, und das auch noch im Bad. Die warme, stickige Luft im Bad war einfach zu viel und hat mich geschafft. Nachdem ich dann nach einer guten halben Stunde im Schlafzimmer auf meinem Bett angekommen war, war erst mal Ausruhen angesagt. Schlimmer kann ein Tag nicht anfangen. Mich hat die ganze Aktion so geschlaucht, dass gar nicht klar war, ob ich es ĂŒberhaupt ins Treppenhaus auf meinen Lift schaffe. Nach dem dritten Versuch war es dann geschafft, die ganze Aktion stand schon kurz vor dem Abbruch.

Mit insgesamt gut zwei Stunden VerspĂ€tung sind wir letztendlich doch noch im StadtPalais angekommen. Dort sind wir gleich zum Mittagessen ĂŒbergegangen, es war ja auch gerade die richtige Zeit. Das GebĂ€ude ist gut klimatisiert und deshalb haben wir auch im Inneren gegessen. FĂŒr mich gab es Flammkuchen mit ZiegenkĂ€se und Tomaten, dazu ein kĂŒhles Bier.

FĂŒr das Museum hatten wir uns richtig Zeit genommen und vermutlich noch immer nicht alles entdeckt. Unter fast jedem Exponat hat es Schubladen, in denen noch viel mehr ĂŒber das Thema zu finden ist. So vergeht wirklich die Zeit und es ist nicht langweilig. Es ist irgendwie ein Museum zum Anfassen. Die Sonderausstellung im obersten Stock haben wir nicht besucht, dafĂŒr die Sonderausstellung im Erdgeschoss ĂŒber Musik. Das Stadt Palais ist nicht wirklich groß, umso erstaunlicher, was da an Informationen untergebracht ist.

Trotz dem schlimmen Start in den Tag, war der Museumstag schön und erfolgreich. Heute ist ein Besuch im Gasometer in Pforzheim geplant.

Biergarten 2. Versuch

Gestern war mit das beste Wetter in diesem Sommer, fand ich jedenfalls. Null Regen, richtig Sonnenschein und keine ĂŒbermĂ€ĂŸige Hitze. Kurz gesagt Biergartenwetter, und genau das habe ich dann auch gemacht. Das Ziel war der Schwabengarten in Leinfelden, da wo wir beim letzten Besuch das Anschluß-Drama mit der Stadtbahn hatten. Aber der schöne Biergarten kann ja nichts fĂŒr die UnfĂ€higkeit der SSB. Also hat die ganze Sache eine zweite Chance verdient. Übrigens hatte ich mich nach dem letzten Affenzirkus mit der Stadtbahn selbstverstĂ€ndlich bei den Stuttgarter Straßenbahnen beschwert. Da es telefonisch nicht ging, habe ich mich per Email dort beschwert. Die Antwort kam einige Tage spĂ€ter. Darin enthalten, eine eher nichtssagende ErklĂ€rung und eine kleine EntschĂ€digung in Form einer Fahrkarte. DarĂŒber möchte ich mich jetzt nicht weiter auslassen, es sei nur soviel darĂŒber zu sagen: Die Fahrt ging bei Hin- und RĂŒckfahrt schief, ging durch 2 Zonen, statt einer Fahrzeit von insgesamt 58 Minuten, waren wir ĂŒber 2 Stunden unterwegs. Als “EntschĂ€digung” habe ich einen Fahrschein fĂŒr eine Einzelfahrt in 1 Zone bekommen. Den habe ich dann gleich verschenkt, da ich ja als Rollstuhlfahrer eh im gesamten Netz kostenlos fahre. Sowas weiß die SSB aber vermutlich nicht.

Jetzt aber zu gestern. Diesmal haben wir wieder einen Sitzplatz in der NĂ€he unseres letzten Platzes bekommen. Das ist in EingangsnĂ€he, da sind GetrĂ€nkeausgabe und Toiletten nicht weit. Irgendwie hat es da wohl immer Platz. Der Biergarten ist so groß, da verlĂ€uft sich alles und es sieht wohl nie ĂŒberfĂŒllt aus. Diesmal hatte ich auf den Most verzichtet und gleich ein Bier getrunken, der war ja beim ersten Mal nix. Das hat hungrig gemacht und ich bin mit einer “kleinen” Portion Pommes eingestiegen. Danach wollte ich ja noch einen großen gemischten Salat essen. Die Portion Pommes war so riesig, dass ich immer satter geworden bin. Aus dem großen Salat war inzwischen ein kleiner geworden, als es an die Bestellung ging, war es letztendlich noch ein Beilagensalat. Schön ist aber, dass man sich das Dressing fĂŒr jeden Salat selbst holen kann. Es gibt mehrere zur Auswahl und man kann sich jederzeit bedienen. Nach der kleinen Portion Pommes gab es erstmal einen Schnaps, zu dem Salat dann ein Glas Wein vom Fass. Mich fasziniert da immer das Weinglas, da geht ein halber Liter rein. Der Abend war super gewesen, jetzt haben wir endlich einen passenden Biergarten gefunden, in dem alles passt. So gĂŒnstig bin ich selten an einem Freitag Abend davongekommen. Ein kleines Bier, eine kleine Pommes, ein Beilagensalat und ein Glas Wein. Stimmt, den Schnaps nicht zu vergessen.

Heute Abend wird gegrillt, es gibt französische Merguez mit Harissa und GrillgemĂŒse.

Geburtstag gefeiert

HĂ€tte es gestern nicht so wie heute sein können ? Heute schöner Sonnenschein und WĂ€rme, gestern total verregnet und frisch. Naja, die Feier hat dann eben in meinen Wohnzimmer stattgefunden, anstatt auf der Terrasse. Es hatten 4 Leute abgesagt und somit waren wir “nur” zu siebt. WĂ€ren wirklich alle gekommen, wĂ€re es mit 11 Leuten etwas eng geworden im Wohnzimmer. Dann hĂ€tte es eben eine Hausparty gegeben. So ging es dann doch, es hatte nur ein Gast auf einen Stuhl ausweichen mĂŒssen, der Rest hatte Platz auf den Sofas.

Am Nachmittag hatten wir abgefangen das Essen fĂŒr den Abend zu machen. Diesmal ohne eine Warm-Komponente, auf den Lauchkuchen hatten wir verzichtet. Es gab einen toskanischen Brotsalat, einen Tortellini Salat mit getrockneten Tomaten und Parmesan und lauwarme Kidneybohnen in Tomatensoße mit Baguette. Auf die Bohnen stehe ich total, obwohl es das Einfachste ĂŒberhaupt ist. Die Soße hatte ich schon bei meinen Eltern aus frischen Tomaten und Thymian gemacht, die Bohnen mussten dann nur noch mit Olivenöl angemacht werden. Zu trinken gab es selbstgemachten Sangria, den hatten wir schon am Freitag gemacht und kalt gestellt. Mein neues LieblingsgetrĂ€nk in diesem Sommer.

Heute Abend ist Restevernichtung angesagt. Eigentlich ist nur von dem Tortellini Salat ordentlich was ĂŒbrig geblieben, der wird heute dann gegessen. Das war fĂŒr gestern wohl doch etwas zuviel gewesen. Egal, lieber so als zu wenig gemacht. Vielleicht können wir sogar auf der Terrasse essen