Terrassenabend

Gestern haben wir zum ersten Mal die Terrasse richtig genutzt. Es war optimales Grillwetter, nicht zu warm und nicht zu kalt. Besser ging nicht mehr. Es gab Hühnchen, Steak und Bratwurst, das Ganze in Verbindung mit Grillgemüse und kühlen Getränken. Eigentlich war ein kurzes Grillen angedacht, da das Wetter aber so schön war, ist ein richtiger Trassenabend daraus geworden. Der erste in diesem Jahr. Also mit Musik, Sichtschutz und was eben sonst noch so dazugehört. Den Sichtschutz brauchen wir, weil die Straßenlaterne von gegenüber einfach zu orange und aufdringlich ist. Dafür habe ich einen fünfteiligen Paravent aus Holz zum Aufstellen. Das ist ein gewisser Schutz und sieht auch noch gut aus. Niemand hatte gedacht, dass sich das Wetter so gut und so lange hält. Heute Abend kommt eine Freundin, die ich jetzt seit bestimmt 10 Wochen nicht mehr gesehen habe. Wir sind nach langer Zeit erstmalig wieder zu viert. Da man aber Fortgehen noch immer nicht braucht, wird es heute Abend etwas vom Italiener geben. Sehr wahrscheinlich Gummifisch vom Grill. Die bekommen es ja hin, ein Essen heiß abzuliefern. Da freue ich mich jetzt schon drauf. Heute ist mit draußen sitzen wohl nichts los bei dem tollen Wetter.

Später ist für mich Duschengehen angedacht, momentan fühle ich mich aber noch relativ unfit. Mai schauen wie es in ein paar Stunden aussieht, das ändert sich ja stündlich bei MS.

virtueller Stammtisch

Jetzt ist die letzte Ocrevus Infusion eine Woche her, bis jetzt habe ich alles wieder sehr gut vertragen. Mir wurde im Klinikum geraten, mich zwei Wochen lang von andren Leuten fernzuhalten. Die Gefahr einer Ansteckung mit allem Möglichen, ist in der ersten Woche nach der Infusion erhöht. Eine Woche soll ich mich aber auf jeden Fall isolieren, danach eben noch weiterhin etwas vorsichtig sein. Die Halbwertszeit von Ocrelizumab liegt bei 26 Tagen, also in dieser Zeit eben alles etwas vorsichtig angehen. Heute ist die erste Woche rum, übermorgen geht es zurück nach Hause. Momentan bin ich noch bei meiner Mutter. Ich bin froh, dass ein Freund bei mir im Büro sein Homeoffice aufgebaut hat und auch bei mir übernachtet, dann ist meine Wohnung nicht unbewohnt. Freitag geht es zurück in die “Normalität”, Pläne für das Wochenende gibt es auch schon. Freitag ist Essen bringen lassen vom La Grazia geplant, Samstag wird indisch gekocht. Das ist dann mal wieder was Aufwändigeres, da freue ich mich schon drauf.

Heute Abend ist Stammtisch bei der Feuerwehr. Da wir uns aber nicht physikalisch im Feuerwehrhaus treffen dürfen, gibt es heute den ersten virtuellen Stammtisch. Wir testen Microsoft Teams mal in der Praxis. Mal schauen, was das alles hingibt.

neue Ocrevus Runde

Ich sitze gerade in der neurologischen Tagesklinik und bekomme meine halbjährliche Infusion. Seit einer halben Stunde bin ich angeschlossen, gerade läuft das fiese Antihissminikum in mich hinein. Das ist das Mittel, das so furchtbar müde macht. Ich bin dummerweise heute viel zu früh im Klinikum angekommen und bin eine halbe Stunde vor verschlossener Anmeldung gesessen. Das passiert mir das nächste Mal nicht wieder. Das Anschließen an die Infusion war wieder mehr als harmlos, ich habe es gar nicht gemerkt. Seitlich am Unterarm habe ich eine super Stelle für den Zugang und mit einer blauen Kanüle merkt man wirklich gar nix. Jetzt haben die gerade Cortison angeschlossen, das läuft jetzt etwa eine Stunde. Dann sollte das Ocrelizumab da sein, also das flüssige Gold in klarer Form. Ich sehe es ja in der Abrechnung, die 300 ml kosten 16.100 Euro. Die Teeküche hier ist heute außer Betrieb, also man darf sich nicht selbst bedienen. Wenn ich Getränke oder Kaffee möchte, wird mir alles gebracht, Brezeln gibt es keine heute. Zum Glück habe ich mir belegte Brote von zuhause mitgebracht. Mittagessen gibt es aber später, mal schauen was alles so angeliefert wird. Der Ablauf in der Tagesklinik hat keinen Krankenhaus Charakter. So gegen 16 Uhr soll der ganze Spaß fertig sein, da werde ich dann abgeholt.

Pflegezusatzversicherung

Vor einigen Tagen habe ich jetzt meine Pflegezusatzversicherung in Anspruch genommen. Die hatte ich vor vielen Jahren abgeschlossen, da war von Rollstuhl und einem Pflegegrad noch gar keine Rede. Das hat sich ja aber in der letzten Zeit gewandelt. Die Versicherung ist staatlich gefördert, daher war bzw. ist sie relativ günstig. Es ist das Pflege Tagegeld versichert, das anteilig zum Pflegegrad monatlich bezahlt wird. Da ich letzten Monat den Pflegegrad 3 bekommen habe, bin ich jetzt ein Versicherungsfall. Der Antrag ging erstaunlich schnell, bei der Versicherung angerufen, den Bericht des MDK per Email eingereicht, fertig. Da die Voraussetzungen alle gepasst haben, war das alles innerhalb einer Woche durch.

Gestern Abend gab es mal was Neues zu essen, von dem ich bisher noch nie gehört habe. Pinsa. Das ist wohl eine Urform der römischen Pizza, die aus drei verschiedenen Mehlen in ovaler Form gemacht wird. Bei mir um die Ecke gibt es jetzt eine “Pinseria”. Früher hieß das Lokal “Schluckspecht” und wir sind da öfters hingelaufen. Da es dort aber kein Rolli WC gab, ist das Lokal dann letztendlich ausgefallen. Jetzt ist das “La Pinseria” in dem Gebäude, bei dem man Essen zum Mitnehmen bestellen kann. Das haben wir ausprobiert, mit dem Auto ist man in 2 Minuten dort. Die Form dieser Pinsa hat im Internet nicht sehr groß ausgesehen, deshalb haben wir vorsichtshalber 4 solche Dinger für 3 Personen geholt. Viel zu viel, wie sich später herausgestellt hat. Die Pinsa ist wie Pizza belegt und der Teig ist fester und knusprig. Trotzdem bezweifle ich die Geschichte der Herkunft, ich glaube nämlich nicht, dass die alten Römer schon Sojamehl hatten. Das wird da wohl zum Teil mitverarbeitet. Egal, die Pinsa war gut. Ich hatte eine mit Pilzen, Zwiebel und Gorgonzola. Die Hälfte hatte ich geschafft, weil die Stücke sehr üppig belegt waren. Gerade habe ich von dem gestrigen Rest noch etwas zu Mittag gegessen, jetzt reicht es mir auch. Und es ist noch immer was da.

Heute Abend gibt es Spargel. Ganz einfach mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise. Da beschränkt sich der Aufwand auf das Schälen.

heute Tagesklinik

Heute früh war ich im Klinikum Stuttgart, zur Voruntersuchung für die nächste Ocrevus Runde. Eigentlich hätte ich ja letzten Monat schon meine halbjährliche Ocrelizumab Infusion bekommen sollen, die wurde aber wegen Corona verschoben. Heute war Termin für die Voruntersuchung, die es vor jeder Infusion gibt. Also heute früh im 6 Uhr aufgestanden und ab ins KH in die Innenstadt. Ich war vorgestern schon dort gewesen, ohne einen Corona Test kommt man in das Klinikum nämlich gar nicht rein. Also habe ich mir vorgestern meine Zugangskarte geholt. Der Abstrich dauert 3 Minuten, die Wartezeit bis man dran kommt 3 Stunden. Hätte man vom Ablauf her alles etwas sinnvoller organisieren können. Aber egal.

Heute früh dann der übliche Ablauf in der Tagesklinik. Blutbild, Thorax röntgen und neurologische Untersuchung. Das Röntgen war ein regelrechtes Drama heute früh. Eigentlich ist das in ein paar Sekunden erledigt, heute aber nicht. Mit dem Rolli vor das Gerät fahren, aufstehen und für 10 Sekunden festhalten im Stehen. Die waren heute so langsam, dass es mit 10 Sekunden stehen nicht gereicht hat. Ich hätte womöglich 2 Minuten stehen müssen, das geht aber nicht. Nach dem dritten Versuch haben wir abgebrochen. Es ging also nicht im Stehen. Also weiter in den nächsten Raum wo alles im Liegen möglich war. Das Umsitzen war das nächste Problem. Das Personal war völlig überfordert mit der Situation. Das nächste Mal mal werde ich jetzt gleich auf einer Liege zum Röntgen gefahren. Das hat der Arzt jetzt diesmal gleich vermerkt. Ist doch ein Witz das Ganze, wenn jemand mit dem Hubschrauber eingeliefert wird, kann er sich ja auch nicht vor das Gerät stellen. Die ganze Aktion hat mich jedenfalls ziemlich mitgenommen und bei der Voruntersuchung war ich dann auch nicht richtig fit.

Trotzdem war alles in Ordnung, also unverändert. Nächste Woche bekomme ich jetzt meine Infusion. Wir haben ausführlich abgewogen, ob der Zeitpunkt jetzt richtig ist. Er ist es, keine Woche später.

neuen Pflegegrad bekommen

Gestern habe ich einen neuen Pflegegrad erhalten. Ich muss da etwas ausholen… ich trage mich ja seit längerem schon mit dem Gedanken, einen höheren Pflegegrad zu beantragen, habe das Vorhaben aber immer wieder verworfen. Die Voraussetzungen erschienen mir als zu hoch und nicht gegeben zu sein. Bis ich vor einiger Zeit bei meiner Hausärztin war, weil ich das Merkzeichen “H” für meinen Schwerbehindertenausweis beantragt habe. Meine Hausärztin wurde vom Versorgungsamt angeschrieben, weil einige Fragen beantwortet wurden mussten. Deshalb war ich dort. Wir sind die Fragen zusammen durchgegangen und ich habe Antworten gegeben. Am Ende hatte meine Hausärztin gefragt, welchen Pflegegrad ich denn eigentlich hätte. Als ich 2 gesagt habe, hatte sie die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gesagt, dass ich sofort eine Höherstufung beantragen soll. Erst beim Durchgehen der Fragen ist mir klar geworden, wie hoch meine Einschränkungen eigentlich so sind. Man lebt ja täglich damit und nimmt das gar nicht so richtig wahr.

Ich habe jedenfalls in den folgenden Tagen bei meiner Krankenkasse angerufen und habe eine Höherstufung beantragt. Dort wurde gefragt, wie alt mein letzter ärztlicher Befund war. Er durfte nicht älter als 6 Monate sein, war er auch nicht. Da der MDK wegen der aktuellen Corona Lage keine Begutachtung vor Ort macht, braucht man ein aussagekräftiges ärztliches Gutachten. Das bekomme ich ja alle 6 Monate vom Klinikum Stuttgart, ich muss ja vor jeder Ocrevus Infusion eine detaillierte Voruntersuchung machen. Kein MDK Gutachten ist genauer und die Befragung konnte telefonisch gemacht werden. Letzten Freitag war Termin und ich habe einige gute halbe Stunde mit dem MDK gesprochen. Gestern kam dann das Ergebnis per Post. Pflegegrad 3.

Mal schauen, ob mich die Sachbearbeiterin beim Versorgungsamt noch kennt wenn ich dort Anrufe. Ich gehe mal stark davon aus, dass der Antrag vom Versorgungsamt erstmal abgelehnt wird. Da haben die aber keine Chance, laut § 2 der VersMedV habe ich da nämlich ein Anrecht drauf. Das Klinikum Stuttgart hat mir in seinem letzten Bericht eine dauerhafte Abhängigkeit vom Rollstuhl wegen einer inkompletten Querschnittlähmung bescheinigt. Damit steht einem das Merkzeichen “H” nämlich zu, und das beinhaltet schließlich einen Steuerfreibetrag von 3.700 € jährlich. Ich freue mich schon auf den Schriftverkehr mit dem Amt 😉

erstes Mal gegrillt

Gestern war Start der Grillstation auf meiner Terrasse, wenn auch nur im kleinen Kreis. Kurz gesagt, wir waren zu zweit. Die ganze Sache hielt sich also vom Aufwand her sehr in Grenzen, es ging eher darum, mal etwas im Freien zu sitzen. Erstaunlicherweise hat sich die Temperatur recht lange gehalten und man konnte bis zum Abend draußen sitzen. Ich hatte lediglich Champignons eingelegt und auf dem Grill sind neben den Pilzen nur noch Hähnchen und Grilltomaten gelandet. Also eine einfache Sache ohne Aufwand. Unser Edeka um die Ecke hat eingelegtes Tier an der Frischetheke, da kann man bei Bedarf schnell mal was holen und muss nicht diese gruseligen Grillfleisch Fertigpackungen kaufen. An der Theke kann man sich eben einzelne Stücke holen und man steht nicht gleich mit 500 g Schlachtabfällen für 2 Personen da.

Um halb sechs wurde der Grill angeworfen und alles hatte noch funktioniert. Hat also den Winter im Keller heil überstanden. Ich habe einen großen Kugelgrill mit Gas und das Ding ist bis jetzt das Beste, was ich bisher an Grills hatte. Gestern bin ich auch seit langer Zeit mal wieder auf der Terrasse stecken geblieben mit dem Rolli. Der Boden besteht aus einzelnen Holzplatten, die aufgelegt sind. Zwischen den Platten hat es immer einen etwa 1 cm breiten Spalt, deshalb fahre ich mit dem Rolli immer schräg und nie der Länge nach über den Boden. Beim Wenden habe ich jetzt tatsächlich mal wieder so eine Spalte erwischt. Mein Rolli hat schmale Räder und die passen da rein. Da sitzt man dann da wie einbetoniert und es geht keinen Millimeter mehr weiter in irgendeine Richtung. Mein Freund hat mich dann herausgehoben mit dem Rolli, alleine hat man da keine Chance. Ist aber nix passiert, das Rad hat nichts abgekriegt durch die Aktion.

Heute Abend gibt es grünen Spargel, überbacken aus dem Ofen in einer Parmesan Creme. Das ist auch das erste Mal dieses Jahr. Wenn mein Besuch dann da ist, geht es vor dem Kochen erst mal duschen. Alleine geht das nicht und wäre auch viel zu gefährlich.

allmählich wird’s langweilig

Allmählich wird die ganze Sache echt langweilig, so lange bin ich noch nie nicht fort gewesen. Aber die Situation erfordert diese Maßnahmen und das ist auch richtig so.

In den Nachrichten kann ich das Wort Corona Soforthilfe nicht mehr hören. Mir ist klar, dass sehr viele Betriebe unter der jetzigen Situation finanziell leiden, aber manches stößt bei mir auch auf Unverständnis. Seit dem 27. Januar gibt es Corona in Deutschland und seit dem 17. März ist das Risiko als hoch eingestuft. Das ist jetzt etwa 3 Wochen her. Die Wirtschaft ist also “eingebrochen” und sehr viele Betriebe verdienen nichts mehr. Es muss jetzt eine sofortige finanzielle Hilfe her, weil manche Selbständige und Betriebe pleite gehen, weil sie seit 4 Wochen keine Einnahmen haben… leben die von der der Hand in den Mund ? Also wenn ich selbständig bin und keinen Cent auf der Seite habe um 4 Wochen überbrücken zu können, dann habe ich in den letzten Jahren irgendwas falsch gemacht. Die finanzielle Hilfe ist richtig und wichtig, aber zwei Wochen nach Einbruch der Wirtschaft darf diese Hilfe für einen Betrieb nicht existenzentscheidend sein. Das ist meine Meinung.

Jetzt scheint hier die Sonne, dann gibt es vielleicht noch einen Kaffee auf der Terrasse heute Nachmittag. Die Terrasse ist hier also schon in Benutzung, immerhin macht das Wetter mit. Hoffentlich irrt sich der Wetterbericht und es bleibt noch länger so schön draußen.

Am Freitag habe ich thailändisch gekocht, einfach super was man mit Currypaste und Kokosmilch alles machen kann. Bei mir halten statt asiatische Nudeln immer halbierte Spaghetti her, den Unterschied merkt man nicht wirklich. Gestern haben wir wieder beim Italiener bestellt und ich habe wieder das Gleiche gegessen wie letztes Wochenende. Jetzt ist mal gut mit Gummifisch. Wir waren ausnahmsweise zu dritt gewesen gestern, es waren nämlich 3 große Pflanzkästen bei mir hinter dem Haus abzubauen. Dabei kann ich ja schlecht mithelfen. Erst mussten daraus 2 größere Koniferen ausgegraben werden, die meine Nachbarn jetzt bei sich im Garten einpflanzen, das war die größte Aktion. Das Highlight des heutigen Tages wird wohl wieder der Nachmittagskaffe und das Abendessen sein. Eigentlich irre sowas, aber so ist es eben momentan.

Terrasse eröffnet

Gestern war das Wetter so schön, dass wir kurzerhand die Terrasse eröffnet haben. Das heißt also, die Winterverkleidung abgebaut, den Sichtdchutz aus Holz aufgebaut und den großen Schirm gestellt. Mehr als zuschauen und Schnüre aufwickeln war für mich nicht zu tun, kann ja im Rolli keine Pflanzgitter durch die Gegend tragen. Als alles fertig war, gab es einen Sekt mit Himbeeren auf der Terrasse. Endlich kann man jetzt mal nach draußen ausweichen, ist ja auch coronafreie Zone an der frischen Luft. Wenn sich das Wetter jetzt hält, grillen wir vielleicht an Ostern. Das Virus Chaos heißt ja nicht, dass man in der geschlossenen Wohnung sitzen muß.

Auf Abend haben wir dann wie geplant in der Wirtschaft Essen bestellt. Das La Grazia, mein Lieblingsitaliener, liefert jetzt auch seine Essen für 1 Euro Aufpreis im Ort aus. Die ganze Sache hat wunderbar funktioniert. Ich hatte meinen Gummifisch, Calamari alla Livornese, mit Pizzabrot und Salat bestellt. Nach einer knappen halben Stunde war der Tintenfisch da. Das funktioniert also richtig gut und wir werden am kommenden Wochenende wieder bestellen. Heute Abend gibt es Restevernichtung aus dem Gefrierschrank.

kleine Pläne für das Wochenende

Allmählich kommt die Langeweile durch, die Abwechslung am Wochenende fehlt mir. Hoffentlich kann man bald die Terrasse nutzen, das bringt dann zumindest etwas Abwechslung. Immer in der Wohnung sein, geht mir allmählich auf den Wecker. So ist es aber und ich bin mir sicher, dass sich die Situation auch in den nächsten Monaten nicht ändern wird. Gestern habe ich bei meinen Lieblingsitaliener um die Ecke angerufen, die bieten jetzt einen Liefersetvice ihrer Essen an. Also gibt es am Wochenende seit langer Zeit mal wieder einen Gummifisch in Weißwein Kapernsoße. Da mir Fortgehen selbst auch zu gefährlich ist, kommt die Wirtschaft jetzt eben zu mir. Ständig daheim kochen muss auch nicht jede Woche sein. Hoffentlich klappt das alles so wie gedacht. Durch die Zeit momentan muss man eben durch, da führt kein Weg dran vorbei. Zum Glück ist kein Winter mehr, da wäre alles noch schlimmer. Dann warten wir mal ab, was das Wochenende so alles bringt. Schön wäre es, wenn man den Grill anwerfen könnte…