Mit der Hippotherapie, die eigentlich am Montag hätte wieder beginnen sollen, gibt es ein paar „Ungereimtheiten“. Da uns eine Person abgesprungen ist, sind wir nur noch zu zweit und für zwei Personen ist eine Stunde Reiten einfach zu viel. Alle Versuche, die Zeit für 2 Teilnehmer zu reduzieren, sind gescheitert. Die Hippotherapie möchte ihre Zeit nur stundenweise verkaufen, eigentlich völlig unverständlich. Andere Patienten reiten dort ja auch nicht stundenweise. Ich habe daher vielmehr den Eindruck, die Hippotherapie hat einfach keine Lust oder die Verhandlungen waren ihr zu nervig.
Genau das waren sie mir auch und deshalb habe ich mich anderweitig orientiert. Wer nicht will, der hat schon. Es gibt in Stuttgart schließlich noch andere Ergotherapeuten, die auch Hippotherapie anbieten. Nach relativ kurzer Recherche im Internet, war schnell ein Ersatz gefunden. Im Frühjahr geht es dort los, und zwar in einer Reithalle. Es ging nicht sofort, da es dort wegen sehr hoher Nachfrage eine Warteliste gibt. Kein Wunder auch, dort wird über Ergotherapie mit der Krankenkasse abgerechnet. Das heißt soviel, ich muss es nicht wie bisher selbst bezahlen. Hätte ich mich da mal lieber vorher erkundigt, was für Möglichkeiten es überhaupt gibt. Es hängt aber auch mitunter von der Krankenkasse ab und meine Kasse (Techniker) bezahlt die Therapie mit Tieren.
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… nach der Erfahrung im Urlaub mit dem Hamburger Verkehrsverbund und den rollstuhlfreundlichen Haltestellen in Hamburg, habe ich mal die Landsregierung Baden-Württemberg angeschrieben. Dort gibt es eine Bürgerbeauftragte für Anftragen. Man kann ja mal erklären, wie rollstuhlfeindlich der ÖPNV in der Landeshauptstadt wirklich ist und wie andere Städte mit dem Thema Mobilität und Rollstul umgehen. Vielleicht trifft man dort auf offene Ohren, weil den Stuttgarter Verkehrsverbund interessieren Anfragen seiner Kunden nur herzlich wenig.
Heute Abend ist amsel Treffen bei meinem Lieblings Italiener in der Nähe. Da freue ich mich schon drauf…Vielleicht kann man dort dem schönen Wetter sogar noch etwas auf die Terrasse sitzen.
Ich kann natürlich nur über meine persönlichen Erfahrungen mit der Propionsäure berichten. Für mich haben sich ein paar Kleinigkeiten positiv verändert. Das hört sich jetzt vielleicht komisch an, ist aber so. Meine Verdauung tut jetzt besser und ich habe keine längeren „Durchhänger“ mehr tagsüber. Bin also insgesamt fitter. Bisher habe ich morgens so 30 – 45 Minuten gebraucht, um halbwegs vorwärts zu kommen. Das geht jetzt wesentlich schneller. Fampyra nehme ich gar nicht mehr jetzt, ich vermisse es auch nicht. Ich werde also die Propicum Kapseln auch weiterhin nehmen. Vielleicht ändern sich im Laufe der Zeit noch andere Dinge… Das Vitamin D3 in Verbindung mit Vitamin K nehme ich auch weiterhin. Es schadet ja nicht.
In der Elphi waren wir zweimal zum Biertrinken, ist einfach ein schöner Ausblick von der Dachterrasse dort. Sehr viel ist dort mit dem Rollstuhl möglich und es wird viel mehr für Rollifahrer gemacht wie in anderen Städten. Am Ende war es wirklich so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein Städte Trip nach Hamburg ist wirklich mehr als unproblematisch und lohnt sich.