… des Jahres gehen zu Ende, die Weihnachtstage sind vorbei und der Wahnsinn zum Jahresende hat begonnen. Zum Glück muss ich nicht einkaufen gehen, das ist glaube ich momentan kein Spaß. Die Weihnachtstage habe ich bei meinen Eltern verbracht und habe es mir dort gutgehen lassen. Allerdings habe ich mich mit dem Essen vernünftig verhalten und nicht alles sinnlos in mich hineingestopft. Wir haben Raclette gemacht, wie auch bald an Silvester. Ich habe ein neues Gerät gekauft und das musste vorab natürlich auch getestet werden. Diesmal haben wir gleich bei offenem Fenster gegessen, das Raclette strahlt mir einfach zu viel Hitze aus. Wenn man direkt neben dem Gerät sitzt, kann das böse laufen. Letztes Jahr bin ich vom Esstisch fast nicht mehr weggekommen. Weihnachten war aber sehr entspannt, wie jedes Jahr. Wir schenken uns nie großartig etwas, nur das, was man auch wirklich braucht. So vermeidet man Staubfänger.
Meine Haushaltshilfe kommt morgen nochmal, wie praktisch so kurz vor Silvester. Wir werden zu fünft bei mir im Esszimmer feiern und Raclette machen. Ein Freund wird die dafür notwendigen Mini-Einkäufe noch machen. Es fehlen nur frische Pilze und Creme Fraiche für morgen. Da gibt es Sauerkraut Auflauf, der Rest ist schon gekauft. Schön stressfrei, eine Woche vor Weihnachten. Für was sich auf die letzte Sekunde abstressen… Raclette Käse ist 4 Wochen haltbar und muss daher nicht jetzt gekauft werden. Silvester wird genauso stressfrei wie Weihnachten. Hoffe ich jedenfalls…
heute ist bei der Feuerwehr der jährliche Weihnachtsbaumverkauf für einen guten Zweck. Seit über 30 Jahren gibt es den Baumverkauf und der Gewinn wird immer gespendet, dieses Jahr an das Kinderhospiz Stuttgart. Da ich ja mit dem Rollstuhl schlecht beim Aufbau helfen kann, bin ich erst auf 11.30 Uhr zum Feuerwehrhaus gegangen. Ich war sozusagen nur anwesend, eingeteilt war ich nirgendwo. Bei den Temperaturen ist das ein kleines Problem mit dem Rollstuhl. Wenn man nur sitzt, wird es bei dieser Kälte schnell unangenehm. Ich bin ständig zwischen dem Glühweinstand und der warmen Fahrzeughalle gependelt, letztendlich ist es dann aber doch zu kalt geworden. Bevor ich meine Füße gar nicht mehr spüre, habe ich mich nach Hause bringen lassen. Der Verkauf läuft noch, ist aber bereits am Abflachen. Wieviel Bäume verkauft wurden, kann man erst nach der Abrechnung sagen. Das Kinderhospitz kann das Geld aber sicher gut gebrauchen, eine Vertretung ist auch vor Ort beim Verkauf. Ich habe 2 Glühwein getrunken und eine Waffel gegessen, jetzt bin ich Zuhause.