Hippotherapie morgen abgesagt, zu heiß
Jetzt wird es schlagartig Sommer, in großen Schritten geht es der Hitze entgegen. Den Frühling haben wir dieses Jahr mal wieder übersprungen, von kalt auf heiß in wenigen Tagen. Ohne Übergangszeit, aber so ist das Wetter eben jetzt. Mich wundert es nur, dass mir die Hitze nichts ausmacht, aber das kann ja noch kommen. Zumindest wenn ich mich nicht groß bewege, also Sofa sitzen. Gestern haben wir die Grillsaison bei einer Freundin in der Innenstadt eröffnet, am Freitag war ich im Biergarten. Weltreise mit der Stadtbahn, von Riedenberg nach Steinhaldenfeld, also eine Stunde unterwegs. Schon lustig, da wohne ich seit 40 Jahren in Stuttgart und bin diese Strecke mit der Stadtbahn noch nie gefahren. Hätte man mich dort ausgesetzt, hätte ich gar nicht gewusst wo ich überhaupt bin. Vom Wetter her sehr angenehm und richtig erholsam. Den Biergarten bzw. das Lokal habe ich bei meinen lokalen Ausflug Tips gelistet. Gestern dann die Grillsaison eröffnet. Zwar mir einem Elektrogrill auf dem Balkon, aber egal. Gegrillt ist gegrillt.
Morgen hätte ich Hippotherapie mit 2 Freunden aus meiner AMSEL Gruppe. Wir haben uns heute Vormittag kurz telefonisch besprochen und einstimmig entschieden, die Hippotherapie morgen abzusagen. Ich erinnere mich dabei noch an einen meiner Blog Einträge aus dem letzten Jahr… die Hitze und die Inkonsequenz. Das passiert mir nicht mehr, man muss nichts erzwingen. Der Wetterbericht spricht von 32° C morgen und von Gewittern gegen Abend. Alles Dinge, die mit dem Reiten nicht konform sind. Da gibt es dann gar nichts zu groß zum Überlegen, die einzig richtige Schlussfolgerung ist: Absagen. Und genau das habe ich heute auch gemacht. Es gibt noch genügend andere Tage, an denen die Hippotherapie besser möglich ist. Wir haben uns vorgenommen, die Hippotherapie nur dann zu machen, wenn es wirklich passt. Das ist dort auch mit den Therapeuten so abgesprochen. Bei zu großer Hitze, Gewitter, Regen etc. geht es einfach nicht. Fertig.
Heute nach dem Aufstehen, also um 11 Uhr, ging es auf das Feuerwehrfest unserer Nachbar Feuerwehr. Um 12 Uhr dort angekommen, gab es erst mal Frühstück. Heringsbrötchen und ein Weizen. Eben rustikal 😉
Aus diesem Grund haben wir mit Hippotherapie auf eigene Rechnung angefangen. Man gibt sein Geld für so viel unsinnigen Quatsch aus, da ist es hier besser und sinnvoller investiert. Wir nutzen zu dritt ein Pferd, jeder für 20 Minuten. Auch wenn es zeitlich nicht sehr lange ist, kann es schon sehr anstrengend sein. Es werden Muskeln beansprucht, da man sonst nie nutzt. Nächstes Mal bringe ich Karotten und Bananen mit um die Pferde zu füttern. Ich habe extra nachgefragt, man darf die Tiere füttern. Die gesamte Atmosphäre dort ist entspannend und schön, da sollen die Pferde auch etwas davon haben. Wir machen die Therapie jetzt 10 Wochen lang, dann wird man sehen, was es bringt. Ich verspreche mir aber schon Einiges davon.